Ausbilder in Bayern werden – so geht’s

Viele Unternehmen setzen bei der Wahl ihrer Fachkräfte auf die Ausbildung im eigenen Haus. Wie Sie sich in Bayern als Ausbildungsbetrieb qualifizieren, erfahren Sie hier.
Ausbildungsbetriebe tun nicht nur aktiv etwas für die Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Sie leisten auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag.

Sie schaffen Arbeitsplätze und bieten jungen Menschen den Einstieg in eine Vielzahl von Berufen mit Zukunft. Wenn Sie mit Ihrem Betrieb zum Ausbilder werden wollen, müssen Sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen:

1. Ihre Ausbildungstätigkeit muss sich an der Ausbildungsverordnung orientieren.

Die Ausbildungsverordnung ist die gesetzliche Grundlage für jeden Ausbildungsberuf. Sie ist zentral festgelegt und enthält alle wesentlichen Informationen dazu, wie Sie die Ausbildung in Ihrem Haus gestalten sollten:

  • den Namen des Ausbildungsberufes, den sie vermitteln
  • die Ausbildungsdauer
  • das genaue Berufsbild
  • die Prüfungsanforderungen
  • den Ausbildungsplan einschließlich der Inhalte.

Eine Übersicht bietet Ihnen die Liste mit Ausbildungsverordnungen: von A wie Asphaltbauer/in bis Z wie Zweiradmechatroniker/in. Die entsprechende Ausbildungsverordnung für Ihren Betrieb können Sie bei Ihrer IHK, HWK oder dem zuständigen Ministerium anfordern (siehe Liste am Ende des Artikels).

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2. Sie verfügen über die fachliche Kompetenz.

Um Ausbildungsbetrieb zu werden, benötigen Sie Personal, das neben der fachlichen Qualifizierung auch Kompetenzen als Ausbilderin oder Ausbilder vorweisen kann. Das heißt: Sie müssen eine Ausbildereignungsprüfung bestehen. Hier sind unter anderem auch pädagogische, rechtliche, organisatorische, psychologische und methodische Fähigkeiten gefragt. In Bayern wird die Berechtigung unter anderem von den Industrie- und Handelskammern und den bayerischen Handwerkskammern erteilt.

Zuständige Stellen für Ausbildungsberechtigung sind beispielsweise:

3. Ihr Betrieb muss als Ausbildungsstätte geeignet sein.

Um Ihren Nachwuchs zielführend ausbilden zu können, muss Ihr Unternehmensstandort nach Art und Einrichtung zum Ausbildungsbetrieb geeignet sein. Konkret bedeutet das: Räume und Ausstattung müssen es den Auszubildenden ermöglichen, den im Rahmenplan vorgesehen Tätigkeiten nachzugehen. Welche das sind, entnehmen Sie der Ausbildungsverordnung.

Wunschberuf schon gefunden? Hier gibt es alle Infos:

4. Sie brauchen ausreichend Fachkräfte.

Wenn Sie Ausbildungsbetrieb werden möchten, sollten Sie über ausreichend Fachpersonal im eigenen Haus verfügen. In der Regel können sich Unternehmen an der folgenden Formel orientieren: für jeden Auszubildenden sollten zwei bis drei Fachkräfte angestellt sein. Nur so haben Sie die notwendigen Kapazitäten, um neue Kollegen fachgerecht auszubilden und gleichzeitig Ihrem Tagesgeschäft nachgehen zu können.

5. Eine weiße Weste ist Pflicht.

Auszubildende darf nur einstellen, wer persönlich geeignet ist. Gesetzlich ist dies nicht näher definiert, bedeutet aber im Klartext: Sie haben sich als Betrieb im Umgang mit Angestellten nichts zu Schulden kommen lassen. Wer beispielsweise Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder auf andere Weise gegen das Berufsbildungsgesetz verstoßen hat, darf generell für eine bestimmte Zeit nicht ausbilden.

Sie möchten sich als Ausbildungsbetrieb qualifizieren und benötigen weiterführende Informationen? Die Ausbildungsberatung der IHK und HWK oder anderer zuständiger Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz beantworten gerne Ihre Fragen.

Diese Angebote aus Bayern helfen dir bei der Berufswahl:

Screenshot der Internet-Seite der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit
www.joebboerse.arbeitsagentur.de

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Umkreis
11.1. 2019

München
Lilienthalallee 29
80939 Oberbayern

11:00 Uhr – 16:00 Uhr

gelber Hintergrund mit einem schwarzen Kalenderblatt
Stuzubi

Studenten und Hochschulabsolventen können sich bei der Karrieremesse Stuzubi über aktuelle Stellenangebote, Traineeprogramme und Praktika bei attraktiven Arbeitgebern sowie zukunftsweisende Masterstudiengänge an renommierten Hochschulen informieren.

12.1. 2019

München
Lilienthalallee 29
80939 Oberbayern

10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Bild mit gelbem Hintergrund und einem schwarzen Kalenderblatt
Stuzubi

Auf der Karrieremesse Stuzubi können sich Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen an den Ständen von Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Institutionen über aktuelle Studien- und Ausbildungsplätze informieren.

24.1. 2019

Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
Jahnstraße 18
92526 Oberviechtach

9:00 Uhr – 16:30 Uhr

Kalenderblatt
Academicus LIVE

Die Studien- und Berufsinformationsmesse academicus LIVE bietet Schülern, Eltern und Lehrern in den Landkreisen O eine frühzeitige Orientierung hinsichtlich Studium und Beruf bieten.

26.1. 2019

Nürnberg
Klingenhofstraße 72
90411 Mittelfranken

9:00 Uhr – 13:00 Uhr

Bild mit gelbem Hintergrund und einem schwarzen Kalenderblatt
parentum

Über 70 regionale und überregionale Unternehmen, Fach- und Hochschulen, Berufsbildende Schulen sowie Beratungsinstitutionen informieren euch über ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

31.1. 2019

Staatliche Realschule Bad Tölz
Alter Bahnhofplatz 5-7
83646 Bad Tölz

17:30 Uhr – 21:15 Uhr

Kalenderblatt
Berufsinformationsabend

Am 9. Berufsinfoabend könnt ihr euch an der staatlichen Realschule Bad Tölz über verschiedene Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Vorbeischauen lohnt sich!

Ein Angebot des
Bayerischen Staatsministeriums für
Familie, Arbeit und Soziales Mehr erfahren

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