Bayerischer Tag der Ausbildung
Der traditionsreiche Bayerische Tag der Ausbildung ist ein Aktionstag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS), der alle zwei Jahre durchgeführt wird.
Der nächste Bayerische Tag der Ausbildung findet voraussichtlich 2028 statt.
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Alle Infos zum Bayerischen Tag der Ausbildung
Der Tag der Ausbildung in Bayern rückt die duale Ausbildung als Erfolgsmodell für junge Menschen und Unternehmen in den Mittelpunkt. Denn bei über 300 Ausbildungsberufen ist für jede und jeden das Passende dabei!
Anlässlich des Aktionstags besucht die bayerische Arbeitsministerin verschiedene Ausbildungsbetriebe in ganz Bayern und zeigt damit die Vielfalt der dualen Ausbildungsberufe im Freistaat auf.
"Eine gute Ausbildung ist der Start in ein selbstbestimmtes Berufsleben. Bayern braucht engagierte Fachkräfte – in Handwerk, Industrie, Dienstleistung oder in den sozialen Berufen. Jeder junge Mensch, der sich für eine Ausbildung entscheidet, ist ein Gewinn: für unsere Betriebe, für unsere Regionen und für den gesamten Freistaat."
(Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, weitere stellvertretende Ministerpräsidentin)
Das war der Bayerische Tag der Ausbildung 2026
Der letzte Bayerische Tag der Ausbildung fand am 10. Juni 2026 statt. Im Rahmen des Aktionstags besuchte Arbeitsministerin Scharf folgende drei Ausbildungsbetriebe im Freistaat:
Beim Besuch des Unternehmens konnte die Arbeitsministerin vielfältige Einblicke in die Bereiche IT, Funk, Verwaltung und Sonderfahrzeugbau gewinnen. Die Auszubildenden stellten ihre Berufe und ihren Arbeitsalltag vor, darunter insbesondere die Ausbildungsberufe Informationselektroniker/-in und Kfz-Mechatroniker/-in.
Bei einer Führung durch die Werkstätten und Büros konnte die Arbeitsministerin mit den Auszubildenden ins Gespräch kommen, Fragen stellen und so einen Blick hinter die Kulissen gewinnen. Der Besuch machte deutlich, wie vielseitig und zukunftsorientiert die berufliche Ausbildung in Bayern ist und welche wichtige Rolle handwerkliche Berufe dabei spielen.
Beim Besuch des Farb- und Lackunternehmens erhielt die Arbeitsministerin einen praxisnahen Einblick in die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Lacke für den Fahrzeugreparaturbereich, industrielle Anwendungen sowie Holzoberflächen.
Als anerkannter Ausbildungsbetrieb vermittelt das Unternehmen jungen Menschen fundierte und praxisorientierte Qualifikationen in verschiedenen Berufen. Vorgestellt wurden dabei die Ausbildungsberufe Lacklaborant/-in, Chemikant/-in und Fahrzeuglackierer/-in. Die Ministerin konnte außerdem miterleben, wie Farben und Lacke in der Produktion gemischt werden, selbst einen Härtetest durchführen und eine eigene Farbe mischen. Der Besuch machte deutlich, wie praxisnah und abwechslungsreich die Ausbildung in diesem Bereich ist.
Beim Besuch der BMW AG erhielt die Arbeitsministerin einen Einblick in das Werk als Komponentenwerk der BMW Group. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Lehrwerkstatt standen insbesondere die Ausbildungsangebote und die praxisnahe Vermittlung technischer Kompetenzen im Mittelpunkt.
Die Auszubildenden stellten dabei verschiedene Berufe und Projekte vor. Im Ausbildungsberuf Gießereimechaniker/-in präsentierten sie ein Gießereiprojekt und demonstrierten den Guss einer Form. Auch der Beruf Mechatroniker/-in wurde von Auszubildenden vorgestellt; gezeigt wurde dabei ein Projekt, das im Hinblick auf die Abschlussprüfung programmiert wurde. Der Besuch zeigte, wie wichtig die duale Ausbildung für die Fachkräftesicherung und Bayerns Wirtschaft ist.